Verlinkung von indigenem Wissen in Transformationsprozessen nachhaltiger Ernährungssysteme– Konzepte und Beispiele

 

    

Welthungerhilfe
Humboldt Universität zu Berlin
ZALF e.V.

Zeit: Freitag, 20. Januar 2023, 11:30 – 13:00 Uhr

Sprachen: Englisch, Deutsch

Zusammenfassung:

Indigene Bevölkerungen sind maßgeblich an der Bewahrung der globalen Biodiversität beteiligt. Ihre Ernährungssysteme sind oftmals durch nachhaltigere Ausgestaltungen charakterisiert: Sie tendieren dazu ökologisch besser an die lokalen Rahmenbedingungen angepasst zu sein und könnten folglich als resilienter gegen Klimaveränderungen eingestuft werden. Trotz dieser Vorteile wird lang tradiertes und Kontext angepasstes Wissen selten gleichberechtigt in die Transformationsprozesse von Ernährungssystemen einbezogen. Oftmals wird eine Inkompatibilität zwischen “modernem/westlichem” und “traditionellem/indigenem” Wissen beschrieben. Es bedarf der Entwicklung von Konzepten, die eine bessere Verknüpfung von indigenen und modernen/westlichen Systemen fördern, um so eine nachhaltige, kontextangepasste Transformation von Ernährungssystemen zu ermöglichen. Im Rahmen des geplanten Fachpodiums sollen neben konzeptuellen Ansätzen zur Verbindung von Wissen unterschiedlicher Systeme, auch konkrete Beispiele aus der Praxis vorgestellt werden. Das Fachpodium baut hierbei auf Diskussionen, die im Rahmen eines Side Events des UN FSS 2021 diskutiert wurden, auf. Ziel dieses Fachpodiums ist hierbei, die erarbeiteten Einstiegspunkte zur Verlinkung von indigenem Wissen zur nachhaltigen Transformation von Ernährungssystemen (siehe “Nature Communications Earth&Environment“) auf Handlungsebene zu konkretisieren.

Podiumsgäste

Die Podiumsgäste werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. 

Seite empfehlen